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Steuernews

Mitarbeiteranmeldung bei der Sozialversicherung bereits vor Dienstantritt ab Jahresbeginn 2008

Nach langer Ankündigung und dem Pilotprojekt im Burgenland ist es ab 1.1.2008 so weit: Mitarbeiter müssen noch vor Aufnahme der Tätigkeit – auch bei nur fallweiser Beschäftigung – bei der Sozialversicherung angemeldet werden. Die Sieben-Tage-Frist ist damit obsolet geworden. ...mehr

Ausnahme von der FSVG-Versicherung bei niedrigen selbstständigen Einkünften

Ärzte, die ihre selbstständige Tätigkeit nur in sehr eingeschränktem Umfang ausüben, können sich unter bestimmten Voraussetzungen von der Pensions- und Krankenversicherung nach FSVG befreien lassen und so Sozialversicherungsbeiträge sparen. Die Unfallversicherung, die 2007 € 89,76 beträgt, bleibt jedoch nicht erspart. Diese Möglichkeit wird auch Kleinstunternehmerregelung genannt. ...mehr

Bei Hausanteil kein Anspruch auf Betriebsausgabenpauschale

Soweit Sonderklassegebühren der Spitalsärzte nicht mehr als € 220.000,00 pro Jahr betragen haben, können diese statt des Einzelnachweises der Betriebsausgaben das 12%ige Betriebsausgabenpauschale geltend machen. Aufgrund der jüngsten Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs hat diese Möglichkeit nun eine Einschränkung erfahren. ...mehr

Auch die Schenkungssteuer ist verfassungswidrig

Der Verfassungsgerichshof (VfGH) führte – wie schon bei der Erbschaftssteuer – in seinem Erkenntnis aus, dass die Steuer auf Basis der unsachlichen Einheitswerte erhoben wird. ...mehr

Anspruchsverzinsung ab 1. Oktober

Steuerpflichtige, deren Einkommen- oder Körperschaftsteuererklärungen für 2006 per 1. Oktober noch nicht bescheidmäßig veranlagt sind, müssen bei entsprechend hohen Steuernachzahlungen mit einer Zinsbelastung aufgrund ihrer späten Steuerentrichtung rechnen. Durch entsprechende zeitliche Festlegung von Anzahlungen kann dies vermieden werden. ...mehr

Anspruchsverzinsung ab 1. Oktober

Wenn Abgabepflichtige ihre Nachzahlung für die Einkommen-/Körperschaftsteuer 2006 erst aufgrund eines nach dem 1. Oktober ergangenen Bescheides entrichten, so genießen sie gegenüber anderen Steuerpflichtigen, die bis zu diesem Zeitpunkt bereits einen entsprechenden Zahlungsabfluss für ihre Steuernachzahlung verkraften mussten, einen Zinsvorteil. Aus dieser Überlegung wurde vor wenigen Jahren – erstmals mit der Veranlagung für 2000 – die so genannte „Anspruchsverzinsung“ eingeführt.
Der Zinssatz für die Anspruchsverzinsung beträgt derzeit 5,19 % und liegt immer 2 % über dem so genannten „Basiszinssatz“. Aufgrund der Beschlüsse des Rates der Europäischen Zentralbank stieg in Österreich der Basiszinssatz mit Wirkung ab 14.3.2007 auf 3,19 %.
Damit die Zinsbelastung nur bei besonders späten und/oder hohen Nachzahlungen zur Anwendung kommt, wurde eine Toleranzgrenze eingeführt: Liegen die Zinsen unter € 50,00, so wird von der Festsetzung der Anspruchszinsen abgesehen. Entsprechend hohe oder spät zurückgezahlte Steuerguthaben erhöhen sich gegebenenfalls um Gutschriftszinsen.
Anspruchszinsen aufgrund einer Steuernachforderung sind nicht abzugsfähig, Anspruchszinsen aufgrund einer Steuergutschrift sind nicht steuerpflichtig!

Je nach Höhe der zu erwartenden Einkommensteuer-/Körperschaftsteuernachzahlung legen wir gerne gemeinsam mit Ihnen den optimalen Zeitpunkt für eine allfällige Anzahlung fest.

Stand: 15. August 2007

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