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Steuernews

VfGH hebt Beschränkung bei Steuerbegünstigung für nicht entnommene Gewinne auf

Ab dem Veranlagungsjahr 2007 können auch Ärzte nicht entnommene Gewinne begünstigt versteuern. Dies ist die Konsequenz einer Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes (VfGH), sofern der Gesetzgeber keine völlige Veränderung des Steuersystems erlässt. ...mehr

Ab 1.1.2007 Erweiterung der Umsatzsteuerpflicht für ärztliche Gutachten

Grundsätzlich gehört die Ausstellung von ärztlichen Zeugnissen und die Erstattung von ärztlichen Gutachten zur Berufstätigkeit als Arzt und ist somit umsatzsteuerbefreit. Bestimmte Gutachten, die ausdrücklich in den Umsatzsteuerrichtlinien aufgezählt werden, unterliegen dem Umsatzsteuersatz von 20 %. Mit Anfang 2007 ist diese Liste abermals erweitert und teilweise konkretisiert worden. ...mehr

Wie sind Aufwendungen bei vermieteten Gebäuden zu behandeln?

Bei einer Aufwendung für ein vermietetes Gebäude stellt sich folgende Frage: Ist die Aufwendung im Jahr der Anschaffung bzw. Herstellung zur Gänze oder auf mehrere Jahre verteilt abzusetzen? ...mehr

Mieter muss nicht mehr gerichtlich kündigen

Ein Mietverhältnis, das unter das Mietrechtsgesetz (MRG) fällt, kann durch den Mieter seit 1.10.2006 bloß schriftlich gekündigt werden. Davor konnte es nur gerichtlich gekündigt werden. ...mehr

Spenden für Kyrill-Opfer sind als Betriebsausgabe absetzbar

Sach- und Geldhilfen sind bei Katastrophenfällen, wie es zuletzt beim Sturm Kyrill der Fall war, Betriebsausgaben im Rahmen des betrieblichen Werbeaufwands. ...mehr

Bausparprämie steigt ab 2007

Mit 1.1.2007 steigt die staatliche Förderprämie von 3 % (Wert 2006) auf 3,5 % der Einzahlung. Das sind also € 35,00 statt € 30,00 im Jahr für einen Vertrag, welcher den Fördergrenzen entspricht. Die Grenzen sind € 1.000,00 pro Jahr. ...mehr

Mieter muss nicht mehr gerichtlich kündigen

Damit wurde ein altes Problem behoben: Früher wurde vom Mieter in der Regel aufgrund rechtlicher Unwissenheit bloß schriftlich gekündigt oder aus Kostengründen auf die gerichtliche Kündigung verzichtet. Mietrechtlich versierte Vermieter eines eher weniger am Mietrechtsmarkt gefragten Objektes akzeptierten eine solche formunrichtige Kündigung nicht, sodass oft Kündigungsfristen versäumt wurden.
Nach wie vor einer gerichtlichen Kündigung bedarf es, wenn der Vermieter das Mietverhältnis, welches dem MRG unterliegt, kündigen will.

Dem MRG unterliegen grundsätzlich Wohnungen und Geschäftsräumlichkeiten aller Art, wie im Besonderen Geschäftsräume, Magazine, Werkstätten, Arbeitsräume, Amts- oder Kanzleiräume.
Das MRG gilt unter anderem nicht für bloße Bodenmietverträge (Lagerplätze etc.), es sei denn, der Mieter hat das Recht, darauf Wohn- oder Geschäftsräumlichkeiten zu errichten (Superädifikate).
Ferner nicht anwendbar ist das MRG bei Betrieb eines Beherbergungs-, Garagierungs-, Verkehrs-, Flughafenbetriebs-, Speditions- oder Lagerhausunternehmens oder bei einem Schüler-, Studenten- und Altersheim.

Stand: 15. Februar 2007

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